Test des Meegopad T07

PC Stick Meegopad T07

Meegopad T07

Meegopad T07
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Technik

9/10

    Anschlüsse

    9/10

      Preis

      9/10

        VORTEILE

        • 4 GB Arbeitsspeicher
        • 50% schnellere Grafik
        • hochwertige Verarbeitung

        NACHTEILE

        • WLAN mur im 2,4 GHz Netz

        Der PC Stick Meegopad T07 ist der erste von uns getestete Windows PC Stick der mit Intel neuestem Atom Chip ausgestattet ist. Doch bringen die „Cherry Trail“ CPU´s dem Meegopad T07 einen ausreichenden Vorteil gegenüber den ganzen anderen PC Sticks? Erfahrt mehr in unserem Testbericht auf hdmi-pc-stick.de

        Ein PC Stick mit Cherry Trail

        Die wohl umfangreichste Änderung betrifft den SoC (System on a Chip). Mit der „Cherry Trail“-Plattform vollzieht Intel den Wechsel von der 22- auf die 14-nm-Fertigung. An der Architektur ändert sich zunächst nicht einmal nicht sonderlich viel, allerdings kann Intel durch die kleinere Fertigung sowohl am Takt, als auch an der maximalen Leistungsaufnahme schrauben.

        Es bleibt allerdings bei den maximal vier Kernen und vier Threads für den Prozessor wie schon bei seinen Vorgänger. Der Takt steigt auf maximal 2,44 GHz bei einem x7. Weitaus wichtiger aber ist die Anbindung des Arbeitsspeichers, der von LPDDR3-1066 auf LPDDR3-1600 bzw. DDR3L-RS-1333 auf DDR3L-RS-1600 beschleunigt wird. Bei einem 64 Bit breiten Speicherinterface steigt damit auch die Speicherbandbreite von 17 auf 25,6 GB/s

        Im Vergleich mit der Konkurrenz der ARM-SoCs siedelt sich die CPU-Performance dennoch im High-End-Bereich an und liegt nur knapp unter einem Snapdragon 810. Damit bewältigt der Atom x5-Z8300 sämtliche Alltagsanwendungen unter Windows 10 zuverlässig.

        Test des Meegopad T07
        PC Stick Meegopad T07

        Grafikeinkeit im Meegopad T07

        Die HD Graphics (Cherry Trail) basiert auf Intels Gen8-Architektur, welche DirectX 11.2 unterstützt und auch bei den Grafikchips der Broadwell-Serie (z.B. HD Graphics 5300) zum Einsatz kommt. Mit 12 EUs und einer Taktrate von maximal 600 MHz fällt die Leistung allerdings etwas niedriger aus im Vergleich zu den Desktop Chips.Je nach Benchmark ist die 3D Geschwindigkeit in etwa mit einer Qualcomm Adreno 330 oder PowerVR G6430 vergleichbar. Eine Adreno 420 oder GX6450, aber auch Nvidias Tegra-SoCs K1 und X1 rechnen dagegen schneller.

        Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist die Grafikleistung laut Intel um mehr als 50% höher. Damit sollten zwar jetzt nicht alle auf Steam verfügbaren Spiele spielbar sein, dennoch ist ein gewaltiger Fortschritt. So ist es z.B. jetzt möglich sich einen SNES Emulator auf den PC Stick zu installiern und die Games flüssig zu genießen.

        Doch auch Video Fans kommen beim Meegopad T07 voll auf ihre Kosten. Denn laut Intel ist die CPU zu 4K bei 30 fps fähig. Bei unserem Versuch mit einem Netflix Stream funktionierte dies auch meist sehr ordentlich und das gelegentliche Ruckeln kam wohl eher durch eine schlechte Internetverbindung zustande.

        Meegopad T07
        PC Stick Meegopad T07

        Ausstattung und Verarbeitung des PC Stick

        Der PC Stick macht einen hervorragend Eindruck. Er kommt gut verpackt im Karton an und hat alles dabei was man zum starten braucht. Jedoch sollte Angemerkt werden das eine Maus und Tastatur  zwingend zum Betrieb benötigt wird. Diese liegen nicht bei. Der HDMI Stecker des Meegopad T07 ist vergoldet und man merkt sofort beim Einstecken das er einen festen Sitz hat. Toll, da hatten wir schon ganz andere Wackelkandidaten.

        Außerdem ist ein Mikro SD Karten Steckplatz vorhanden welcher Karten bis zu einer Größe von 64 GB aufnimmt. Dem PC Stick liegt neben dem Netzteil und dem dazugehörigen Mikro USB Kabel ein HDMI Verlängerungskabel bei. Leider ist die mit einem halben Meter etwas kurz. Trotzdem schön das daran gedacht wurde.

        An Anschlüssen schöpft der PC Stick aus den vollen. Neben dem bereits erwähnten Mikro USB Anschluss, besitzt er noch zwei vollwertige USB 2.0 Anschlüsse. Obwohl der Prozessor auch die Datenraten von USB 3.0 verkraften würden, könnte der verbaute Flashspeicher nicht mithalten. Deswegen ist es aufgrund der Kostenersparnis eine sinnvolle und auch völlig ausreichende Steckerauswahl.

        Der PC Stick Meegopad T07 von Meego.
        Der hochwertig vergoldete HDMI Stecker.

        Die inneren Werte des Meegopad T07

        Der Arbeitsspeicher ist 4 GB groß und sorgt dafür das ein reibungsloses Arbeiten gewährleistet ist. Auch bei den 32 GB internen Speicher unterscheidet er sich nicht von seinen Mitbewerbern. Das WLAN ist leider noch nach dem älteren 2,4 GHz Standard gewählt worden. Hier hätten wir uns WLAN nach dem ac Standard gewünscht. Doch wer will kann ja auch ein Ethernet Kabel per USB anschließen und somit auf die volle Leistung zu kommen.

        Da der neuverbaute SoC mit seiner höheren Grafikleistung auch mehr Abwärme produziert, ist ein kleiner Lüfter verbaut. Dieser fährt bei Bedarf hoch, ist jedoch hinter dem Fernseher absolut nicht zu hören. Auch bei längerer und intensiverer Benutzung wurde der PC Stick nie heiß. Dies ist wohl den vielen Lufteinlässen zu verdanken. Damit muss der Chip auch nur selten herunter getaktet werden.

        Fazit

        Aufgrund des neuen Atom SoC kann sich der Meegopad T07 Platz in unseren Hitlisten sicher. Aber auch die hochwertige Verarbeitung und die sehr gute Kühlung können uns von dem PC Stick vom Meego überzeugen. Der Rest der Ausstattung unterscheidet sich nicht von anderen Sticks. Einzig das WLAN hätten wir uns nach dem 5 GHz Standard gewünscht. Jedoch ist das Meegopad T07 ein verdienter Testsieger alleine schon durch die, im Vergleich zum Vorgänger, sehr schnelle Grafikeinheit.

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